Waschbärgeschichten PDF Drucken E-Mail

Familie Wuschel ...


In unsere neuen Waschbärengehege sind die ersten  Bären eingezogen - es sind "Wuschel" mit ihren 3 Kindern, Hänsel und Gretel sowie Max (2 Buben und 1 Mädchen).

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Die Tiere stammen aus einer tierschutzwidrigen Haltung in Rheinland-Pfalz.
Sie wurden auf engem Raum in einer früheren Waschküche im Keller eines  Hauses gehalten - ohne Zugang zu einem Freigehege, was das zuständige Veterinäramt nicht tolerierte und uns um Übernahme der Tiere bat.

Frau Wuschel und alle 3 Kinder wurden kastriert, geimpft und tierärztlich behandelt.
Sie sind gesund und genießen nun ihre neue Umgebung, wo sie ihren Bewegungsdrang endlich ausleben können. Unsere beiden großen Gehege sind 3,60 m hoch und mit vielen massiven Kletterbäumen ausgestattet. Das unerläßliche Wasserbecken steht auch zur Verfügung.

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In den ersten Tagen zwängten sich alle 4 Bären in eine einzige Schlafbox, denn sie waren durch den Transport sehr verstört.

Doch jetzt kann man sie schon mit Erdnüssen (mit Schale) herunterlocken. Solchen Versuchungen können sie nicht widerstehen. Es macht einfach riesigen Spaß, die Erdnüsse aufzuknipseln oder auch die verschiedenen Futter-Verstecke zu finden.

Unsere 4 Gehege bieten insgesamt 20 Waschbären Platz.

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Innerhalb der nächsten 2 Monate werden Waisenkinder einziehen, deren Mütter erschossen oder durch Unfälle ums Leben kamen. Leider genießt der Waschbär in manchen Bundesländern nicht einmal Schutz während der Setzzeit, so daß viele Waschbärenkinder in ihren Verstecken vergebens auf die Rückkehr ihrer Mutter warten  und verhungern und verdursten.

Fips, Fee und Lilli

In unser zweites Waschbärengehege auf unserer Station Maßweiler sind 3 Waschbärenkinder

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Fips, Fee und Lilli eingezogen.

 

Sie wurden auf einem Bauernhof in Wernigerode im Heu gefunden.

Die Kleinen jammerten 2 Tage lang und machten glücklicherweise so auf sich aufmerksam. Die Finderin hoffte zunächst, daß die Mutter wieder käme, aber als die Kleinen immer lauter schrien, fütterte sie sie eine zeitlang.

Hilfesuchend wandte sie sich dann an ein TIERART-Mitglied, welches die Tiere übernahm und sie zu unserer Station nach Maßweiler brachte.

Hier genießen sie nun ausgiebig die vielen Klettermöglichkeiten.

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Auch das Planschbecken wird ausgiebig genutzt.

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