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Die Regenbogenbrücke
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Regenbogenbruecke

 


Jedes Lebewesen auf diesem Planeten wird einmal die Regenbogenbrücke überschreiten.

Diese Seite soll die Erinnerungen wachhalten an die Tiere, die Tierart e.V. bis an ihr Lebensende versorgt hat und die sich nicht mehr unter uns befinden.

 

OPA

Leider haben wir uns vor kurzem von einem lieben Bewohner unseres Geländes verabschieden müssen, der zu den zutraulicheren Gesellen gehörte und gerne für ein paar Streicheleinheiten zu uns trabte. Unser Schaf „Opa“, welches schon seit 15 Jahren bei uns lebte, kam leider vor einigen Wochen nicht mehr auf seine alten Beine hoch. Obwohl  „Opa“ dankbar alles gefressen und getrunken hat, was man zu ihm brachte, haben wir uns nach einigen Tagen entschieden - als wirklich klar war, dass er wohl nie mehr von alleine aufstehen wird - ihn so, meist getrennt von seiner Herde, nicht mehr weiterleben zu lassen. Er wurde im Januar 2015 eingeschläfert und fehlt uns seitdem sehr!
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RANGUN

Der einstmals berühmte Zirkustiger lebte mit 3 weiteren Tigern in einem Zirkuswagen. Der Dompteur, der früher im DDR Staatszirkus auftrat, konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben und suchte dringend nach einer Unterbringung für seine Tiger. Sehr lange saßen sie bereits in einem engen Zirkuswagen, welcher nochmals innen unterteilt war, so daß jeder Tiger gerade mal eine Fläche von 2,00 x 2,50 m zur Verfügung hatte. Der riesige Rangun konnte in dem Wagen nicht einmal aufrecht stehen. Kein Zoo oder Tierpark in Europa wollte die Tiere aufnehmen. Daher wurde 1999 der Verein Tierart e.V. gegründet. Tierfreunde fanden sich zusammen, um den Tieren zu helfen.

RANGUN, SAIDA, Sharif und MEDAN leben weiterhin in unseren Herzen.

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DIE TIGERIN RANI

war alt und krank und wurde im Zirkuswagen mitgeführt, da der Dompteur das Tier liebte, aber keinen Platz zur Verfügung hatte, um Rani einen ruhigen Lebensabend zu ermöglichen. In dieser Situation wandte er sich hilfesuchend an Tierart e.V.. Rani wurde in sehr schlechten Zustand aufgenommen. Sie konnte ihr neues Zuhause für knapp ein Jahr genießen und blühte sichtlich auf. Aufgrund eines unheilbaren Nierenleidens mußte sie leider eingeschläfert werden.

 

UNSERE WILDKATZEN

Die kleinen Katzen, die Mitte Juni 2014 - nur wenige Wochen alt - zu uns kamen, haben es leider trotz aller Bemühungen unsererseits nicht geschafft.
Das geschwächte Immunsystem hatte einem Virus nichts entgegenzusetzen.
Wir sind ALLE sehr traurig.
FuchsChicco

DER BLINDE FUCHS CHICO

wurde in einer Wohnung aufgezogen, wo er sein Futter im Wäscheschrank "vergrub". Da diese Haltung für Tier und Mensch zu Dauerstress führte, wurde Chico an uns übergeben. Er lebte bis zu seinem Tod in unserem großen Freigehege.

Nanny

Unsere liebe Nanny

wurde mit viel Liebe erfolgreich aufgezogen. Leider wurde das Reh nach der Auswilderung von einem Jäger erschossen, der es für tollwütig hielt, da es zu zahm war. Seit 2006 gab es in Deutschland keinen Fall von Tollwut mehr.

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UNSER SCHMUSEBÄR FELINE

wurde nur 1 Jahr alt. Sie wurde als Findling von 2 Tagen falsch gefüttert und hat einen Pansenschaden davongetragen. Auch durch die Unterstützung vieler Tierärzte und Medikamenten haben wir sie nicht retten können.

 

Bärli

Leider mussten wir uns heute von unserem BÄRLI verabschieden.

Seit einiger Zeit zeigte er auffälliges Verhalten und wir vermuteten, dass er Schmerzen hat.
Heute wurde er sediert und untersucht. Dabei fand die Tierärztin einen sehr großen Tumor in der Niere, den man nicht behandeln konnte. Möglicherweise ist das das Ergebnis seiner jahrelangen schlechten Haltung und Fütterung.

Schweren Herzens entschlossen wir uns dazu, ihm weitere Schmerzen zu ersparen...

Bärli verbrachte sein Leben früher in "Einzelhaft" ohne Artgenossen und Klettermöglichkeiten. Obst war ihm völlig fremd und vermutlich hat er überwiegend Trockenfutter bekommen. Als er vor etwa 1 Jahr zu uns kam, war er extrem übergewichtig und konnte lange Zeit überhaupt nicht klettern.
In die Gruppe aus insgesamt 6 Tieren hatte Bärli sich in unserem großen Gehege nach einiger Zeit sehr gut integriert und nachdem er seine Liebe zu gesundem Obst, Nüssen und Quark entdeckt und ordentlich "abgespeckt" hatte, klappte auch das Klettern immer besser.
Wir sind froh, dass Bärli zuletzt doch noch ein artgerechtes Waschbärenleben führen konnte, wenn auch leider nur kurz.